Editorial

Inhalte

Abschlussklassen

Verabschiedungen

Ruedi Perren


Ruedi Perren


Text Marius Gränicher

 

Mit Ruedi Perren müssen wir uns am Ende des Schuljahres 2023/24 von einem Mitglied der Schulleitung verabschieden, das als Lehrperson, als Prorektor und lange Jahre als stellvertretender Leiter der FMS, vor allem aber als Menschen grosse und vielfältige Spuren an unserer Schule hinterlassen hat.   

 
Auf die pädagogische Laufbahn ist Ruedi Perren in den frühen 1980er-Jahren eingebogen. Das Bild der Lauf-Bahn ist dabei durchaus stimmig, hat sich Ruedi – bis heute passienierter Sportler – doch mit Stellvertretungen und kürzeren Anstellungen an diversen Bildungsinstitutionen und auf unterschiedlichen Schulstufen sein Sport- und Germanistikstudium finanziert. Dass sich dieses damit in die Länge zog, war zu verschmerzen; die Erfahrungen als Lehrperson, unter anderem am Lehrer:innenseminar in Spiez, waren für die spätere pädagogische Arbeit wertvoll.  

 
Ab 1989 war Ruedi Perren nicht nur als Lehrperson, sondern auch als Schulentwickler tätig: Zusammen mit Eva Sahli baute er die Diplommittelschule (DMS) in Spiez auf, welche später in die Fachmittelschule (FMS) und nach Thun überführt wurde. Während vieler Jahre war Ruedi Perren stellvertretender Leiter der Fachmittelschule Thun und hat mitgeholfen, dass die FMS heute innerhalb des Gymnasiums Thun als eigenständige Abteilung bestens integriert ist. Auch auf kantonaler Ebene half er mit, die Fachmittelschule in der Bildungslandschaft zu positionieren: Ruedi Perren gilt unter anderem als Mitentwickler der Fachmaturität, welche heute von einer deutlichen Mehrheit aller FMS-Schüler:innen absolviert wird.  

 

2011 wurde Ruedi Perren als Prorektor in die Schulleitung gewählt, wo er unter anderem für das Ressort Liegenschaftsunterhalt und Sicherheit zuständig war. Als umsichtiger Sicherheitschef war er nicht nur Leiter des Kriseninterventionsteams (KIT), sondern schlüpfte zwischen 2019 und 2021 auch in die Rolle eines «Mister-Corona» an unserer Schule. Die regelmässigen «Corona-Bulletins» – unter anderem mit ausgeklügelter Farb-Codierung – genügten höchsten literarischen Ansprüchen und würden eine schöne Reclam-Edition ergeben.  

 
Als Schulentwickler und Prorektor war Ruedi Perren auch am anspruchsvollen Prozess der Fusion der beiden Gymnasien Seefeld und Schadau 2014 beteiligt. Ganz Sportler und Team-Player hat sich Ruedi stets für das Allgemeinwohl an der Schule eingesetzt; für kollektive Lösungen, die die Bedürfnisse von Schüler:innen, Lehrpersonen und der Schule als Institution gleichsam berücksichtigten. So war es logisch, dass er in seinem letzten Schuljahr noch einmal an vorderster Front aktiv war bei einem grösseren Schulentwicklungsprojekt mit dem Titel «zusammen.wachsen» (mehr dazu in einem entsprechenden Text) und dessen Höhepunkt, einem zweitägigen Aufenthalt mit dem gesamten Kollegium und den Mitarbeitenden der Schule in Solothurn im Frühling 2024.  

 

Lieber Ruedi, deine seminaristische Prägung (Kopf – Hand – Herz) widerspiegelte sich in deinen vielfältigen Tätigkeiten an unserer Schule. Du wirst uns in ganz vielen Rollen und Tätigkeiten fehlen. Deine Kopfarbeit als Prorektor und Mitglied der Schulleitung, bei der Konzeptarbeit zwischen Checklisten für die Hundesecurity, Begleitung bei Fusionsprozessen bis zur Entwicklung ganzer Bildungsgänge. 

 
Dein Anpacken als Sicherheitschef und KIT-Leiter, als Verantwortlicher für den Bereich Unterhalt; als kritischer Begleiter des Themas Bau und als Vermittler zwischen Privaten, Vereinen, Behörden und der Schule. 

 
Deine Herzlichkeit: Als engagierte Lehrperson und Mitglied der Schulleitung, dem die scheinbar «schwierigen» Schüler:innen immer besonders am Herzen lagen. Vor allem aber werden wir dich als herzensguter und unterstützender Kollege vermissen. Danke für alles! 

 

 

3

Archiv

Ruedi Perren


Text Marius Gränicher

 

Mit Ruedi Perren müssen wir uns am Ende des Schuljahres 2023/24 von einem Mitglied der Schulleitung verabschieden, das als Lehrperson, als Prorektor und lange Jahre als stellvertretender Leiter der FMS, vor allem aber als Menschen grosse und vielfältige Spuren an unserer Schule hinterlassen hat.   

 
Auf die pädagogische Laufbahn ist Ruedi Perren in den frühen 1980er-Jahren eingebogen. Das Bild der Lauf-Bahn ist dabei durchaus stimmig, hat sich Ruedi – bis heute passienierter Sportler – doch mit Stellvertretungen und kürzeren Anstellungen an diversen Bildungsinstitutionen und auf unterschiedlichen Schulstufen sein Sport- und Germanistikstudium finanziert. Dass sich dieses damit in die Länge zog, war zu verschmerzen; die Erfahrungen als Lehrperson, unter anderem am Lehrer:innenseminar in Spiez, waren für die spätere pädagogische Arbeit wertvoll.  

 
Ab 1989 war Ruedi Perren nicht nur als Lehrperson, sondern auch als Schulentwickler tätig: Zusammen mit Eva Sahli baute er die Diplommittelschule (DMS) in Spiez auf, welche später in die Fachmittelschule (FMS) und nach Thun überführt wurde. Während vieler Jahre war Ruedi Perren stellvertretender Leiter der Fachmittelschule Thun und hat mitgeholfen, dass die FMS heute innerhalb des Gymnasiums Thun als eigenständige Abteilung bestens integriert ist. Auch auf kantonaler Ebene half er mit, die Fachmittelschule in der Bildungslandschaft zu positionieren: Ruedi Perren gilt unter anderem als Mitentwickler der Fachmaturität, welche heute von einer deutlichen Mehrheit aller FMS-Schüler:innen absolviert wird.  

 

2011 wurde Ruedi Perren als Prorektor in die Schulleitung gewählt, wo er unter anderem für das Ressort Liegenschaftsunterhalt und Sicherheit zuständig war. Als umsichtiger Sicherheitschef war er nicht nur Leiter des Kriseninterventionsteams (KIT), sondern schlüpfte zwischen 2019 und 2021 auch in die Rolle eines «Mister-Corona» an unserer Schule. Die regelmässigen «Corona-Bulletins» – unter anderem mit ausgeklügelter Farb-Codierung – genügten höchsten literarischen Ansprüchen und würden eine schöne Reclam-Edition ergeben.  

 
Als Schulentwickler und Prorektor war Ruedi Perren auch am anspruchsvollen Prozess der Fusion der beiden Gymnasien Seefeld und Schadau 2014 beteiligt. Ganz Sportler und Team-Player hat sich Ruedi stets für das Allgemeinwohl an der Schule eingesetzt; für kollektive Lösungen, die die Bedürfnisse von Schüler:innen, Lehrpersonen und der Schule als Institution gleichsam berücksichtigten. So war es logisch, dass er in seinem letzten Schuljahr noch einmal an vorderster Front aktiv war bei einem grösseren Schulentwicklungsprojekt mit dem Titel «zusammen.wachsen» (mehr dazu in einem entsprechenden Text) und dessen Höhepunkt, einem zweitägigen Aufenthalt mit dem gesamten Kollegium und den Mitarbeitenden der Schule in Solothurn im Frühling 2024.  

 

Lieber Ruedi, deine seminaristische Prägung (Kopf – Hand – Herz) widerspiegelte sich in deinen vielfältigen Tätigkeiten an unserer Schule. Du wirst uns in ganz vielen Rollen und Tätigkeiten fehlen. Deine Kopfarbeit als Prorektor und Mitglied der Schulleitung, bei der Konzeptarbeit zwischen Checklisten für die Hundesecurity, Begleitung bei Fusionsprozessen bis zur Entwicklung ganzer Bildungsgänge. 

 
Dein Anpacken als Sicherheitschef und KIT-Leiter, als Verantwortlicher für den Bereich Unterhalt; als kritischer Begleiter des Themas Bau und als Vermittler zwischen Privaten, Vereinen, Behörden und der Schule. 

 
Deine Herzlichkeit: Als engagierte Lehrperson und Mitglied der Schulleitung, dem die scheinbar «schwierigen» Schüler:innen immer besonders am Herzen lagen. Vor allem aber werden wir dich als herzensguter und unterstützender Kollege vermissen. Danke für alles! 

 

 

Top