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Marie-Anne Kiener


Marie-Anne Kiener


Text Marius Gränicher

 

Mit Marie-Anne Kiener müssen wir eine der dienstältesten Kolleginnen in die Pension entlassen. Im Frühling 2024 wurde sie von der Stadt Thun für 40 Jahre Lehrtätigkeit an Thuner Bildungsinstitutionen geehrt. Marie-Anne hat ihr Spanisch- und Germanistikstudium mit Unterricht an verschiedenen Schulen in Thun – ab 1985 unter anderem an der Handelsmittelschule, der späteren Wirtschaftmittelschule – und mit Übersetzungsarbeiten am Gericht in Thun finanziert. 1991 wurde sie als Lehrperson für Deutsch und Spanisch am Gymnasium Schadau fest angestellt. Seither hat Marie-Anne Kiener unzähligen Schüler:innen die Freude an Sprachenkenntnissen vermittelt; an deutscher Literatur und Lyrik oder an der spanischen Kultur. Sie war lange Jahre und bis zuletzt Fachvorstand Spanisch und als Hauptexpertin auch Mitglied der Kantonalen Maturitäts-kommission (KMK). In diesen Rollen hat sie sich als prominente Förderin des Spanisch-unterrichts im Kanton positioniert- und wird das als KMK-Mitglied auch weiterhin tun. 

 

Als Lehrperson – oft und gerne auch als Klassenlehrerin eingesetzt – wurde sie von ihren Schüler:innen sehr geschätzt, weil sie immer mehr als «nur» Wissensvermittlerin war. Marie-Anne hat die Menschen gern und sich immer auch ausserhalb des Unterrichts für die  Jugendlichen interessiert und sich für sie eingesetzt. So war sie lange Jahre auch als Lernberaterin an unserer Schule im Einsatz.  

 

Aber auch ihre Tätigkeiten im sportlichen und kulturellen Bereich werden in bester Erinnerung bleiben. Sei es als Trainerin erfolgreicher Volleyball-Frauschaften oder als Regisseurin legendärer Theaterprojekte. Marie-Anne setzte sich immer für viel mehr als nur ihren eigenen Unterricht, ihre eigenen Fächer ein. So hat sie als Mitglied diverser Projekt- und Arbeitsgruppen oder als Mitorganisatorin von Weiterbildungen die Unterrichts- und Schulentwicklung über Jahre mitgeprägt. Marie-Anne war auch eine der allerersten Lehrpersonen im Kanton, welche die Schüler:innen Aufsätze am Laptop schreiben liess.  

 

Liebe Marie-Anne, das Abschied-Nehmen fällt dir ähnlich schwer wie uns auch. So vieles verbindet dich mit unserer Schule und so vieles hat unsere Schule dir zu verdanken. In Erinnerung bleiben ganz viele wunderbare Momente. Vor allem solche mit persönlichen Begegnungen und konstruktiver, ja oft lustvoller Zusammenarbeit; ob im Unterricht, in Fachschaftssitzungen, bei Projektarbeiten oder in Theaterproduktionen. Du warst immer mit vollem Engagement und viel Herzblut dabei. Que te vaja bien; gracias a la vida & gracias de todo corazón a ti ! 

 

 

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Marie-Anne Kiener


Text Marius Gränicher

 

Mit Marie-Anne Kiener müssen wir eine der dienstältesten Kolleginnen in die Pension entlassen. Im Frühling 2024 wurde sie von der Stadt Thun für 40 Jahre Lehrtätigkeit an Thuner Bildungsinstitutionen geehrt. Marie-Anne hat ihr Spanisch- und Germanistikstudium mit Unterricht an verschiedenen Schulen in Thun – ab 1985 unter anderem an der Handelsmittelschule, der späteren Wirtschaftmittelschule – und mit Übersetzungsarbeiten am Gericht in Thun finanziert. 1991 wurde sie als Lehrperson für Deutsch und Spanisch am Gymnasium Schadau fest angestellt. Seither hat Marie-Anne Kiener unzähligen Schüler:innen die Freude an Sprachenkenntnissen vermittelt; an deutscher Literatur und Lyrik oder an der spanischen Kultur. Sie war lange Jahre und bis zuletzt Fachvorstand Spanisch und als Hauptexpertin auch Mitglied der Kantonalen Maturitäts-kommission (KMK). In diesen Rollen hat sie sich als prominente Förderin des Spanisch-unterrichts im Kanton positioniert- und wird das als KMK-Mitglied auch weiterhin tun. 

 

Als Lehrperson – oft und gerne auch als Klassenlehrerin eingesetzt – wurde sie von ihren Schüler:innen sehr geschätzt, weil sie immer mehr als «nur» Wissensvermittlerin war. Marie-Anne hat die Menschen gern und sich immer auch ausserhalb des Unterrichts für die  Jugendlichen interessiert und sich für sie eingesetzt. So war sie lange Jahre auch als Lernberaterin an unserer Schule im Einsatz.  

 

Aber auch ihre Tätigkeiten im sportlichen und kulturellen Bereich werden in bester Erinnerung bleiben. Sei es als Trainerin erfolgreicher Volleyball-Frauschaften oder als Regisseurin legendärer Theaterprojekte. Marie-Anne setzte sich immer für viel mehr als nur ihren eigenen Unterricht, ihre eigenen Fächer ein. So hat sie als Mitglied diverser Projekt- und Arbeitsgruppen oder als Mitorganisatorin von Weiterbildungen die Unterrichts- und Schulentwicklung über Jahre mitgeprägt. Marie-Anne war auch eine der allerersten Lehrpersonen im Kanton, welche die Schüler:innen Aufsätze am Laptop schreiben liess.  

 

Liebe Marie-Anne, das Abschied-Nehmen fällt dir ähnlich schwer wie uns auch. So vieles verbindet dich mit unserer Schule und so vieles hat unsere Schule dir zu verdanken. In Erinnerung bleiben ganz viele wunderbare Momente. Vor allem solche mit persönlichen Begegnungen und konstruktiver, ja oft lustvoller Zusammenarbeit; ob im Unterricht, in Fachschaftssitzungen, bei Projektarbeiten oder in Theaterproduktionen. Du warst immer mit vollem Engagement und viel Herzblut dabei. Que te vaja bien; gracias a la vida & gracias de todo corazón a ti ! 

 

 

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