Im Rahmen des Geografieunterrichts sammelten Schülerinnen und Schüler der Klasse 24gB Messdaten für das CrowdWater-Projekt der Universität Zürich.
Text Eliane Nef
CrowdWater steht für eine unabhängige und zuverlässige Datenerfassung durch die Öffentlichkeit – sogenannte Citizen Science – zur Modellierung von Hochwasser- und Trockenheitsvorhersagen und zur Ergänzung von bestehenden Messungen. Diese wird lokal wissenschaftlich von der Universität Zürich entwickelt, um sie später auch in entlegenen Gebieten und Regionen mit geringer Datenverfügbarkeit anwenden zu können – ohne dass teure Messstationen gebaut werden müssen.
Dazu werden mit einer App Daten in verschiedenen Kategorien gesammelt: Wasserstandsdaten, qualitative Daten zur Bodenfeuchte, Daten zur Dynamik von trockenfallenden Bächen oder Daten zur Dokumentation von Plastikverschmutzung in und an Gewässern.
Die Thuner Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sammelten und interpretierten Daten für die Giesse in Rubigen, den Mülibach in Allmendingen bei Thun, den Glütschbach, die Belper Giessen oder die Zulg in Steffisburg. Dabei zeigte sich: Nicht jede Hypothese liess sich bestätigen.


















































