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Martin Berger


Martin Berger


Text Ruedi Perren

 

Martin Berger wurde nach einer Philologie-Assistenz an der Universität Bern und Einsätzen an mehreren Gymnasien des Kantons Bern 1987 am Gymnasium Thun als Lehrer für Französisch und Geschichte gewählt. Geprägt durch seine Bieler Herkunft interessierten und faszinierten ihn die Zweisprachigkeit und die damit verbundenen unterschiedlichen Kulturen und Sichtweisen. Die Dissonanzen zwischen Berntreuen und Projurassischen waren in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts auch am zweisprachigen Gymnasium Biel spürbar. So entschied sich Martin Berger für die beiden Studienfächer Französisch und Geschichte.  

 

Während seiner beruflichen Laufbahn engagierte sich Martin Berger mit ausgeprägter Fachkompetenz immer wieder für diverse Projekte, insbesondere für den bilingualen Unterricht. Nach intensiver Fortbildung war er mit tragender Rolle mitverantwortlich, dass die Gymnasien Thun und Biel als Erste im Kanton Bern den bilingualen Unterricht in französischer Sprache einführen konnten.  

 

Am Gymnasium Thun fokussierte sich Martin Berger schliesslich auf das Fach Französisch, welches er in einmaliger Weise mit geschichtlichen Aspekten anreicherte. Das Stellensplitting mit weiterer Pionierarbeit im Fach «Geschichte bilingue» am Gymnasium Wohlen (AG) von 2003 bis 2010 bedeutete eine wertvolle Horizonterweiterung. 

 

Den geschilderten Themen und Fachbereichen ist Martin Berger bisheute treu geblieben, in seinem Unterricht, mit spannenden Studienwochen und dem interkulturellen Austausch mit frankophonen Klassen und Institutionen. Die reichhaltigen Programme seiner Sonderwochen sind legendär, unter vielem anderem die Carcassonne-Tour und diverse Reisen nach Paris, wo selbstverständlich Sport mit Velofahren und Schwimmen, dann die regionale Kultur, die Innensicht in andere Familien sowie die Gastronomie nicht fehlen durften.  

 

Martin Berger hat den grossen Aufwand nie gescheut, weil er gerade auch bei weniger frankophilen Schüler:innen dank dieser Sonderveranstaltungen gut erkennbare Fortschritte und einen Motivationsschub bewirken konnte.  

 

Lieber Martin, ich danke dir herzlich für dein grosses Engagement für unsere Schüler:inen und unsere Schule. Für deinen nächsten Lebensabschnitt wünsche ich dir viel Erfüllung und Freude. Merci beaucoup, cher Martin!  

 

 

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Martin Berger


Text Ruedi Perren

 

Martin Berger wurde nach einer Philologie-Assistenz an der Universität Bern und Einsätzen an mehreren Gymnasien des Kantons Bern 1987 am Gymnasium Thun als Lehrer für Französisch und Geschichte gewählt. Geprägt durch seine Bieler Herkunft interessierten und faszinierten ihn die Zweisprachigkeit und die damit verbundenen unterschiedlichen Kulturen und Sichtweisen. Die Dissonanzen zwischen Berntreuen und Projurassischen waren in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts auch am zweisprachigen Gymnasium Biel spürbar. So entschied sich Martin Berger für die beiden Studienfächer Französisch und Geschichte.  

 

Während seiner beruflichen Laufbahn engagierte sich Martin Berger mit ausgeprägter Fachkompetenz immer wieder für diverse Projekte, insbesondere für den bilingualen Unterricht. Nach intensiver Fortbildung war er mit tragender Rolle mitverantwortlich, dass die Gymnasien Thun und Biel als Erste im Kanton Bern den bilingualen Unterricht in französischer Sprache einführen konnten.  

 

Am Gymnasium Thun fokussierte sich Martin Berger schliesslich auf das Fach Französisch, welches er in einmaliger Weise mit geschichtlichen Aspekten anreicherte. Das Stellensplitting mit weiterer Pionierarbeit im Fach «Geschichte bilingue» am Gymnasium Wohlen (AG) von 2003 bis 2010 bedeutete eine wertvolle Horizonterweiterung. 

 

Den geschilderten Themen und Fachbereichen ist Martin Berger bisheute treu geblieben, in seinem Unterricht, mit spannenden Studienwochen und dem interkulturellen Austausch mit frankophonen Klassen und Institutionen. Die reichhaltigen Programme seiner Sonderwochen sind legendär, unter vielem anderem die Carcassonne-Tour und diverse Reisen nach Paris, wo selbstverständlich Sport mit Velofahren und Schwimmen, dann die regionale Kultur, die Innensicht in andere Familien sowie die Gastronomie nicht fehlen durften.  

 

Martin Berger hat den grossen Aufwand nie gescheut, weil er gerade auch bei weniger frankophilen Schüler:innen dank dieser Sonderveranstaltungen gut erkennbare Fortschritte und einen Motivationsschub bewirken konnte.  

 

Lieber Martin, ich danke dir herzlich für dein grosses Engagement für unsere Schüler:inen und unsere Schule. Für deinen nächsten Lebensabschnitt wünsche ich dir viel Erfüllung und Freude. Merci beaucoup, cher Martin!  

 

 

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