Im Kontext der Zusammenlegung der beiden Standorte fand das Schulentwicklungsprojekt «zämewachse – zäme wachse» auf der Schulkultour nach Solothurn seinen Höhepunkt.
Text Tobias Lerch
Fotos Samuel Rauber und Janick Sommer
Das Ziel, weiter zu einem Kollegium zusammenzuwachsen und eine gemeinsame Schulkultur zu entwickeln, führte die Lehrpersonen des Gymnasiums und der FMS Thun im April 2024 in die «schönste Barockstadt der Schweiz», nach Solothurn. Die AG Soziales (Cristina Garcia, Beat Schlüchter, Sofia Lorenzini, Rafaela Salzmann) leistete dabei Grossartiges: Die Teilnehmenden erwartete ein abwechslungsreiches, vielfältiges und immer wieder überraschendes Programm. Neben der Arbeit an Schulentwicklungsprojekten und sportlichen sowie kulturellen Aktivitäten blieb viel Zeit für Musse, Gespräche und Begegnungen.
Nach der Ankunft wurden am Freitagvormittag Prototypen zu verschiedenen Aspekten der Schulentwicklung vorgestellt, die von Teams aus Lehrpersonen im Vorfeld erarbeitet worden waren. Im Landhaus von Solothurn wählte das Kollegium jene Projekte aus, die in den kommenden Monaten weiterentwickelt werden sollen. Dabei zeigte sich, dass das Bedürfnis nach einer aktiven (Mit-)Gestaltung der neuen Schulinnen- und Aussenräume stark ausgeprägt ist.
Der Nachmittag bot ein vielfältiges Programm an Aktivitäten: Wagemutige kletterten und zwängten sich in die Tiefen des Nidlelochs, eines weitläufigen Höhlensystems hoch über der Stadt. Andere verfeinerten in einem Workshop ihre Fähigkeiten auf dem Mountainbike, wagten sich im Kanu auf die Aare oder nahmen an einer der zahlreichen Führungen in und um Solothurn teil.
Nach dem gemeinsamen Abendessen «schwoofte» man zu den Hits des unverwüstlichen DJ Perlweiss (Tobias Schropp) oder spielte Spiele, bevor es für einige weiter auf Erkundungstour durch die nächtliche Stadt ging.
Am Samstagvormittag standen erneut individuelle Aktivitäten auf dem Programm, bevor der Magier und Kabarettist Lionel das Plenum verzauberte, erstaunte, inspirierte und schliesslich zu einer kurzen Präsentation der ausgewählten Prototypen entließ. Feierlich abgerundet wurde das Wochenende in der Ambassadorenstadt im Garten des wunderschön gelegenen Palais Besenval – carpe diem!


















































